Studienfinanzierung
in England
Studiengebühren gibt
es seit 1998 (Wales ab 2007). Es gibt Unterschiede zwischen
England und Schottland. Sie betragen bis zu 3000 Pfund im
Jahr. Dies hängt auch von der Universität ab. Sie
können durch Darlehen finanziert werden, wobei hier die
Rückzahlungsmodalitäten studentenfreundlicher geregelt
sind als in den USA, da die Verzinsung nur die Inflationsrate
ist. Man muss bestimmte Leistungen im Studium nachweisen und
die Finanzierung läuft auf die Zeit des Grundstudiums.
Man erhält allerdings auch hier nur 40 % der Kosten als
Förderung.
Der Lebensunterhalt wird auch unterstützt. Dies erfolgt
auch durch Darlehen, die nur mit der Inflationsrate verzinst
sind und erst ab einem Jahreseinkommen von 15000 Pfund zurückgezahlt
werden müssen. Allerdings decken diese auch nicht den
gesamte Lebensbedarf ab, da sie nur ca 4000 Pfund betragen.
Es gibt Zuschüsse vom Staat zum Lebensunterhalt in Höhe
von ca. 3000 Pfund im Jahr bei Bedürftigkeit. Dieser
ist nicht zurückzuzahlen. Dazu gibt es noch Stipendien.
Die Rückzahlung erfolgt
einkommensabhängig. So wird gewährleistet, dass
die Darlehensgeber auch ein Interesse daran haben, dass ihre
Studenten künftig Arbeit haben.
Die Rückzahlung erfolgt erst ab 15000 Pfund Jahresgehalt
und ist dann 9% des Betrages, der darüber liegt. Allerdings
sind die Kredite in den meisten Fällen deshalb auch sehr
spät abgeschrieben.
Postgraduiertenkurse werden
weit weniger gefördert. Hier muss in der Regel erst gearbeitet
werden. Stipendien sind möglich.
Interessant ist hier eben die
Rückzahlung der Förderungen, die erst dann fällig
sind, wenn sich die Ausbildung auch wirklich rentiert. Wenn
also ein bestimmter Betrag verdient wird. Das ist an sich
ein guter Weg, da dann auch die Universitäten angehalten
werden ihre Kurse dahingehend auszurichten.
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(auch wenn Schottland nicht England ist)
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